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Personenauskunft bei Katastrophen und Großschadensereignissen in NRW

Einsatzszenarien

  • Massenunfall auf der Autobahn
  • Explosion
  • Erdbeben
  • Zugentgleisung
  • Chaos aufgrund von extremen Wetterlagen
  • Hochwasser

Schadensereignisse, von denen eine Vielzahl von Menschen betroffen sind, lösen viele Fragen aus:

  • Ist mein Angehöriger von diesem Ereignis betroffen?
  • Hat er das Unglück überlebt?
  • Geht es ihm gut?
  • Wo ist er?

Ansprechpartner

Herr
Walter Schmidt

Tel: 02371 81 93 0
pass(at)drk-iserlohn.de

Karnacksweg 35
58636 Iserlohn

Personenauskunftsstelle NRW

Die Personenauskunftsstelle erteilt Betroffenen und Angehörigen im Krisenfall Auskunft über den Verbleib ihrer Angehörigen. Im Katastrophenschutz sind alle Kreise und kreisfreien Städte nach dem Feuerschutz- und Hilfeleistungsgesetz (FSHG) verpflichtet, eine Personenauskunftsstelle einzurichten. Erfahrungsgemäß ist bei einer Katastrophe die Leistungsfähigkeit einer solchen örtlichen Personenauskunftsstelle schnell erreicht. Das Land NRW hat deshalb je eine Personenauskunftstelle in den Landesteilen Nordrhein (Rheinland) und Westfalen eingerichtet. Die Bezirksregierung Köln stellt dafür die PASS Rheinland und die Bezirksregierung Münster die PASS Westfalen. Es wird bei Bedarf jeweils die Personenauskunftsstelle aktiviert, deren Landesteil nicht von dem Unglück betroffen ist. So wird die PASS Westfalen aktiviert, wenn ein größeres Ereignis im Bereich Nordrhein (Rheinland) stattfindet und umgekehrt.

Die Personenauskunftsstelle PASS Westfalen ist am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF NRW) in Münster eingerichtet und der Bezirksregierung Münster zugeordnet. Die Bezirksregierung stellt im Rahmen des Katastrophenschutzes die Ausbildung des Personals, die Konzeption und die Organisation der PASS sicher. Die Rufnummer der zuständigen Personenauskunftsstelle wird im Ereignisfall durch Rundfunk, Internet und TV bekannt gegeben.

Besetzt wird die PASS-NRW mit dem Personal aus den örtlichen Personenauskunftsstellen, oft also mit dem Personal des DRK-Suchdienstes vor Ort in den Kreisverbänden.